Zeiterfassung mit Loxone: Welche Hardware wird benötigt?
Ein moderner Betrieb braucht eine Zeiterfassung, die nicht nur flexibel ist, sondern auch rechtssicher und DSGVO-konform. Wer bereits auf Loxone im Gebäude setzt, stellt sich schnell die Frage: Kann das Smart Home oder Smart Office nicht einfach das Stempeln der Mitarbeiter übernehmen?
Die kurze Antwort: Ja, mit der passenden Erweiterung. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum eine reine Loxone-Lösung an ihre Grenzen stößt, wie die Software clofftime diese Lücke schließt – und warum Sie das System sogar komplett ohne Loxone nutzen können.
Warum Loxone allein keine vollwertige Zeiterfassung ist
Loxone ist genial für die Gebäudeautomatisierung, aber als eigenständiges Zeiterfassungssystem schlichtweg nicht ausgelegt. Wer versucht, das reine Stempeln über Loxone-Logiken abzubilden, stößt schnell auf massive Probleme:
- Aufwändige und unzuverlässige Auswertung: Rein mit Loxone ist die Zuordnung und Auswertung der einzelnen Zeitstempel extrem kompliziert. Es fehlen die logischen Verknüpfungen, wodurch Fehler vorprogrammiert und die Daten oft unzuverlässig sind.
- Schwerer Datenexport: Die Zeiten sauber für die Buchhaltung oder den Steuerberater zu exportieren, ist ohne Zusatzsoftware extrem umständlich.
- Keine HR-Funktionen: Es gibt keine Möglichkeit für Urlaubsanträge, Abwesenheitsverwaltung (wie Krankheit), Soll-Arbeitszeiten, Überstundenkonten oder Schichtzuschläge.
- Kein Mitarbeiter-Self-Service: Mitarbeiter können ihre gestempelten Zeiten nicht einfach selbst einsehen oder eigenständig Korrekturen beantragen.
clofftime: Keine Fummellösung, sondern die professionelle Antwort
Vergessen Sie komplexe, selbstgebaute Logik-Verschachtelungen im Loxone Config, die beim nächsten Systemupdate fehleranfällig werden. clofftime ist keine Fummellösung, bei der Sie mühsam improvisieren müssen. Sie brauchen keine Hardware von Drittanbietern und müssen das Rad nicht neu erfinden.
Das System löst das Problem professionell und unkompliziert: clofftime verbindet die Zuverlässigkeit der Loxone-Hardware mit einer rechtssicheren, datenschutzkonformen Cloud-Software, die alle modernen HR-Funktionen bietet.
Die Hardware-Voraussetzungen für die Erfassung über Loxone
💡 Hinweis vorab: clofftime ist maximal flexibel. Das gesamte System ist komplett unabhängig und ohne Loxone nutzbar (z. B. rein über den Browser, Web-Apps, Tablets oder das clofftime NFC Terminal). So kann zum Beispiel im Büro per Loxone gestempelt und die Arbeitszeiterfassung im Homeoffice nahtlos über den PC oder die App erledigt werden.
Die folgende Hardware wird nur dann benötigt, wenn Sie die Zeiterfassung direkt in Ihr bestehendes Loxone-System integrieren möchten:
1. Der passende Miniserver (Zentrale)
In jedem bestehenden Loxone-System ist er schon vorhanden: der Miniserver, die Zentrale des gesamten Gebäudes. Auch bei der Arbeitszeiterfassung mit Loxone und clofftime übernimmt er die Kommunikation.
Die Übertragung der Daten von Ihrem Loxone-System an clofftime erfolgt vollständig verschlüsselt über HTTPS. Aus diesem Grund müssen Sie mindestens einen der folgenden Miniserver nutzen:
- Miniserver Gen. 2
- Miniserver Compact
- Miniserver Go
Im Grunde ist der ältere Miniserver der 1. Generation der einzige, welcher kein HTTPS unterstützt und damit aus Sicherheitsgründen leider nicht genutzt werden kann.
Das bedeutet für Sie: In den allermeisten Fällen fallen für die Zentrale keine zusätzlichen Kosten an, um Loxone um die Zeiterfassung mit clofftime zu erweitern – der passende Miniserver ist in der Regel schon da!
2. Für die Identifikation: NFC Code Touch
Das primäre Bedienelement an der Wand ist der Loxone NFC Code Touch (Air oder Tree). Jeder Mitarbeiter erhält einen verschlüsselten NFC-Key (als Schlüsselanhänger oder Sticker), um sich berührungslos zu authentifizieren.
Das Stempeln kann dabei auf zwei Wegen gelöst werden:
- Die reine Code-Variante: Sie nutzen den Standard NFC Code Touch. Der Mitarbeiter hält seinen NFC-Key vor und nutzt danach die Tastatur für den Status (z. B. 1 für Einstempeln, 2 für Austempeln, 3 für Pause).
- Die Komfort-Variante (Optional): Der Touch Pure Flex. Dieser bietet ein besonders edles Design und kann vollkommen frei konfiguriert und beschriftet werden. Das macht die Handhabung für die Mitarbeiter noch intuitiver, da klare Symbole und Texte für Kommen, Gehen, Pause oder auch Aktionen wie Dienstgänge direkt auf der Oberfläche ablesbar sind.
Loxone ist ein flexibles System: Sie können problemlos nur mit dem NFC-Code starten und das System später ganz einfach um einen Touch Pure Flex erweitern.
💡 Praxis-Tipp: Oft ist der NFC Code sogar schon als Zutrittskontroller verbaut. So lassen sich mit Loxone und clofftime Arbeitszeiterfassung und Zutrittskontrolle perfekt kombinieren. Der Vorteil dabei können weitere smarte Funktionen ausgeführt werden und die Mitarbeiter haben einen NFC-Key für Arbeitszeiterfassung und Zutritt zum Betriebsgebäude.
Maximale Flexibilität: Stempeln nach Maß
Das Schöne am Loxone-Ökosystem ist seine Offenheit. Wenn Sie Loxone kennen, wissen Sie genau, wie flexibel die Logik ist: Neben dem klassischen NFC-Terminal an der Wand können die Stempel-Befehle durch eine Vielzahl anderer Steuerelemente im Gebäude ausgelöst werden.
Ob über bereits vorhandene Taster, Präsenzmelder beim Betreten des Raums oder automatische Logiken beim Aufschließen des Gebäudes – dank der nahtlosen Integration von clofftime sind Ihrer Kreativität und den betrieblichen Anforderungen kaum Grenzen gesetzt.
Fazit: Sicher, elegant und gesetzeskonform
Die Kombination aus Loxone-Hardware und clofftime macht endgültig Schluss mit Zettelwirtschaft, Excel-Listen und unsicheren Insellösungen. Sie nutzen die ohnehin vorhandene oder leicht nachrüstbare Loxone-Infrastruktur und erhalten im Hintergrund ein vollautomatisches, rechtssicheres Zeiterfassungssystem, das Ihren HR-Alltag digitalisiert.
Und das Beste: Wer (noch) kein Loxone im Einsatz hat, steigt einfach direkt digital über die clofftime-Cloud ein!